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Wie wird's gemacht?
Vor Beginn Ihrer Körperabformung werde ich Ihnen alles ausführlich erklären, damit Sie genau wissen, wie der Ablauf ist. Ich werde natürlich gern versuchen, soweit es möglich ist, Ihren Wünschen zu entsprechen.
Wichtig ist, dass Sie etwa eine Stunde vor Beginn der Abformung alle einschnürenden Kleidungsstücke ablegen. Das Ergebnis der Abformung wird später so detailgetreu, dass z.B. die Abdrücke vom Hosenbund deutlich zu sehen wären (am Po der rechts gezeigten Abformung ist beispielsweise der Abdruck des erst kurz vor Beginn des Abformungsprozesses abgelegten Slips zu erkennen).
Anwesend bei der Abformung sind zunächst einmal natürlich Sie als Hauptperson und ich. Bei der Abdrucknahme und dem Ausgießen der Formen unterstützt mich mein Mann Andreas tatkräftig. Diese Arbeiten sind leichter zu zweit auszuführen, außerdem verkürzt sich dadurch für Sie die Zeit, die Sie in der gewählten Körperhaltung verharren müssen, deutlich.
Zuerst einmal wird die Haut der Körperpartie, die abgeformt werden soll, reichlich eingeölt. Sie nehmen dann die Haltung ein, die für die Abformung vorgesehen ist. Ich helfe Ihnen, diese Haltung für die kommenden ungefähr 20 bis 30 Minuten beizubehalten, ohne dass es zu anstrengend wird.
Dann wird die entsprechende Partie mit Alginat mehrere Millimeter dick eingestrichen. Alginat ist ein Salz der Braunalge, ist pulverförmig und wird mit Wasser zu einer joghurtartigen Masse angerührt. Es handelt sich um ein absolut hautverträgliches Abformmaterial, das auch der Zahnarzt zur Abformung verwendet. Nachdem ich einige Alginate verschiedener Hersteller getestet habe, verwende ich jetzt das Alginat "Orthoprint" der italienischen Firma Zhermack. Mit diesem Material habe ich die besten Erfahrungen gemacht.
Durch die Verwendung von Alginat wird eine sehr detaillierte und porengetreue Abformung erreicht. Wichtig ist, dass der Prozess des Auftragens zügig vonstatten geht, da das Alginat innerhalb weniger Minuten zu einer gummiartigen Masse abbindet. Übrigens: Da das Alginatpulver mit nur lauwarmem Wasser angerührt wird, kann es sein, dass sich beim Auftragen der Masse auf die Haut eine zarte "Gänsehaut" ergibt, die schließlich dem fertigen Abdruck eine ganz besondere Note verleiht…!
An diesen beiden Beispielen ist die beschriebene Detailgenauigkeit einer Alginatabformung sehr schön zu erkennen.
Bitte klicken Sie zum Vergrößern auf die Miniaturen.
Anschließend werden auf das fest gewordene Alginat noch einigen Lagen Gipsbinden gestrichen, um die Proportionen zu erhalten und die Form für das spätere Ausgießen zu stabilisieren.
Auch die Gipsbinden härten sehr schnell aus, so dass die Negativform kurz darauf vorsichtig vom Körper gelöst und abgenommen werden kann.
Das in der Alginatmasse enthaltene Wasser kann über die große Oberfläche des Abdrucks schnell verdunsten, was zur Folge hätte, dass sich der abgenommene Abdruck zusammenzieht und schrumpelig wird. Um dies zu vermeiden, geht es sehr zügig weiter: Modellgips wird angerührt und die Negativform damit vollflächig ausgegossen. Je nachdem, welche weitere Verwendung für den fertigen Abdruck von Ihnen vorgesehen ist, werden nun auch auf der Rückseite Aufhängevorrichtungen o.ä. mit eingearbeitet.
Alternativ besteht die Möglichkeit, die Abformung vorzunehmen, indem die Gipsbinden direkt auf die eingeölte Haut aufgestrichen werden. Diese Technik eignet sich beispielsweise sehr gut für Babybäuche und kann auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden. Das Ergebnis dieser Methode ist allerdings im Vergleich zum Alginat nicht ganz so "porengetreu". Zwei Körperabformungen, die den Unterschied gut erkennen lassen, finden Sie unter FAQ.
Nach der Abformung ist Ihr Teil der Arbeit erledigt. Es dauert nun mehrere Stunden, bis der Positivabdruck vollständig ausgehärtet ist und vorsichtig aus der Form gelöst werden kann – ein spannender Moment! Die Negativform ist danach übrigens für einen weiteren Abdruck unbrauchbar -
vor der Entformung: die Gips-
die Hüllen werden ist nach der Entformung geschälte Rohling
vom Positiv getrennt unbrauchbar
unbrauchbar
Dann werden die Ränder des Abdrucks grob bearbeitet. Nach einem Trocknungsprozess von mehreren Tagen kann dann mit den feinen Korrekturen begonnen werden und ich kann den Abdruck nach Ihren individuellen Wünschen gestalten. Möglich ist beispielsweise ein natürliches Belassen der Oberflächenstruktur, die die Haut bis ins feinste Detail wiedergibt, oder ein mehrfaches Schleifen, so dass eine ganz glatte Oberfläche entsteht. Im Anschluss daran kann der Abdruck als natürliche Gipsoberfläche belassen oder aber mit verschiedenen Lacken und Farben bearbeitet werden. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Auch eine Skulptur als Lichtobjekt ist denkbar. Kundenwünsche sind mir dabei sehr willkommen. Lassen Sie sich und Ihre Phantasie von meiner Galerie anregen...
Von der Abformung bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Ebenbild in Händen halten, vergehen aufgrund des Trocknungs-
Übrigens: Diskretion ist selbstverständlich.